Posts by: Edgar

Spurensuche: Das besondere Erbe einer besonderen Generation

Auf Bayern 2 war neulich ein Beitrag zu hören, der einen wichtigen Aspekt in Zusammenhang mit unseren seelischen und gesundheitlichen Beschwerden beleuchtet: Die Übertragung mancher Muster, Traumata oder Ängste von unseren Vorgänger-Generationen, der so genannten Kriegsgeneration. Sehr empfehlenswert (für Menschen in stabilem Zustand)!

Kriegsenkel – Das besondere Erbe dieser Generation

Eine wichtige Lehre, die man auf alle Fälle ziehen kann ist: Wir sind wahrlich nicht allein. 🙂


 

Hoffen auf Glück als Falle

Man erofft nur, was man nicht hat. Hofft man auf Glück, heißt das, dass es einem fehlt. Ist es da, worauf soll man dann noch hoffen? Dass es bleibt? Das heißt, man fürchtet, dass es zu Ende gehen könnte, und da löst sich das Glück bereits in Angst auf. Das ist die Falle der Hoffnung, mit oder ohne Gott: Vor lauter Hoffen auf das Glück von morgen verbieten wir uns, es heute zu leben.“

Comte-Sponville, André: Woran glaubt ein Atheist? Zürich, 2014.

Oliver Kahn: Was tun in und nach der Krise?

Kahn, Oliver: Ich. Erfolg kommt von innen. München, 2008

lch weiß, wie man in den Burn-out kommt. Und dass es möglich ist, den Burn-out zu besiegen. Wer im Burn-out steckt, sollte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Um wieder runterzukommen und die Anspannung loszuwerden. Ist die Krise überwunden, sollte man beginnen, sein Leben zu überdenken und zu verändern. Es ist wichtig sich bewusst zu machen, dass das Streben nach Erfolg, wenn es dauerhaft exzessiv und zwanghaft betrieben wird, krank machen kann. Man muss lernen, dass der Erfolg nichts bringt, wenn er einen kaputt macht.

Ist Angst immer schlecht?

„Die Forschung zeigt immer wieder, dass vollkommene Angstfreiheit die Leistungsfähigkeit in gleichem Maße herabsetzen kann wie extreme Ängste, vor allem wenn es um komplizierte Aufgaben geht.“

Oettingen, Gabriele: Die Psychologie des Gelingens. München, 2014

BR2 radioWissen: „Gefühle sind regulierbar“

„Empathie und Gefühle sind keine Automatismen, so wie oft im Volksmund das verstanden wird, ein Gefühl ist entweder da oder nicht da und das läuft nach einem automatischen Programm ab, mit dem man selbst eigentlich nichts zu tun hat, das ist ein großes Missverständnis denke ich. Gefühle sind regulierbar, das heißt ich kann meine Gefühle verstärken und auch abschwächen, durch unterschiedlichste Mechanismen.“

Claus Lamm von der Universität Wien im für „unsereiner“ besonders hörenswerten BR2 radioWissen-Podcast „Mitgefühl – Was Hirnforscher darüber wissen“ vom 18.10.2017.

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