Erschöpfungsdepression

TK-Podcast über Burnout: Mit Achtsamkeit ist es nicht getan

Die Techniker Krankenkasse veröffentlicht seit Kurzem in regelmäßigen Abständen einen Gesundheits-Podcast „Ist das noch gesund?„. Neulich sprach die Gastgeberin Dr. Yael Adler mit der Burnout-Spezialistin Dr. Miriam Prieß. Das Gespräch zielt zwar sehr einseitig auf die innersten Ursachen von Burnout-Erkrankungen, nämlich Beziehungskonflikte und wie wir damit umgehen. Die beiden Ärztinnen gehen leider nicht oder nur sehr wenig auf die vielfältigen auch akuten Probleme und Umstände ein, die der Erkrankungsalltag in den ersten Phasen mit sich bringt und mit welchen sich Burnout-Betroffene herumzuschlagen haben.

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist es eine sehr hörenswerte Folge. Eher allerdings für Menschen, die sich allgemein für Burnout interessieren oder indirekt betroffen sind oder direkt Betroffene, die schon weiter sind in ihrem Genesungsprozess. Wenn Sie also selbst akut von Burnout betroffen sind, so hören sie möglichst achtsam. Ihnen könnten die von Frau Prieß aufgeworfenen Perspektiven eventuell noch mehr Angst machen oder Rätsel bescheren, als sie ohnehin schon haben.

Hier geht es zur hörenswerten Folge über Burnout: Burnout: Zu viel Arbeit ist nicht das Problem

Es gibt Hoffnung…

..schließlich kann es nur besser werden angesichts der vielen Menschen, die an Erschöpfungsszuständen leiden. In diesem Sinne wünscht Yourway2life allen Betroffenen ein gutes neues Jahr!

Wir Menschen halten sehr viel auf unsere Fähigkeit, logisch zu denken und überlegt und also: vernünftig zu handeln. Und das aus gutem Grund. Denn dieser Vorteil hat uns im evolutionären Wettstreit zweifellos viel gebracht. Möglich gemacht hat diesen Erfolg die spezifische Entwicklung des menschlichen Gehirns. Seit jeher sorgt es mit bewundernswerter Höchstleistung tagtäglich und buchstäblich pausenlos dafür, dass wir unseren immer komplexer werdenden Alltag relativ mühelos bewältigen. Das Gehirn ist ein immens wichtiger Teil unseres Körpers, es ist DAS Zentralorgan. Wer wollte das ernsthaft bestreiten?

Umso erstaunlicher ist allerdings, dass sehr viele, vielleicht sogar die meisten Menschen schwer bis gar nicht akzeptieren können oder wollen, dass auch dieser so wichtige Teil unseres Körpers krank werden kann – und das auch tut: Innerhalb eines Jahres leiden mehr als ein Drittel der erwachsenen Frauen und ein Viertel der Männer wenigstens einmal unter einer so großen psychischen Störung, dass sie ärztlich behandelt werden sollte./1/ Es ist eine Tatsache: Erkrankungen des Gehirns,