Allgemein

Leistungsgesellschaft – Spät zum Arzt gehen

Im Ergebnis zeigt sich, dass Mitarbeiter, die sich coachen lassen, als gesund und leistungsfähig gelten. Coaching wird positiv mit Leistungssteigerung assoziiert und genießt daher eine hohe Wertschätzung als Personalentwicklungsinstrument. Eine Psychotherapie hingegen wird mit Krankheit, Defizit und Leistungsausfall verbunden. Die damit einhergehende Stigmatisierung führt zu Berührungsängsten bei Mitarbeitern und Personalmanagern.

Roth, Gerhard; Ryba, Alica: Coaching, Beratung und Gehirn. Neurobiologische Grundlagen wirksamer Veränderungskonzepte. Stuttgart, 2016.

Allen Watts: Dies ist ES

Es überfiel mich mit äußerster Klarheit: nichts davon beruhte darauf, daß ich es so sah; die Dinge lagen nun einmal so, ob ich es verstand oder nicht, und wenn ich es nicht verstünde, wäre das immer noch ES.

Allen Watts: Dies ist ES. Über Zen und spirituelle Erfahrung. Reinbek, 1985

Warum wir wie mit Stress umgehen

Untersuchungen haben gezeigt, dass die Stresstoleranz des Erwachsenen deutlich erniedrigt und die Schmerzempfindlichkeit deutlich erhöht sind, wenn die Umstände um die Geburt herum für das Neugeborene stark belastend bzw. schmerzvoll waren.

Roth, Gerhard: Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten. Warum es so schwierig ist, sich und andere zu ändern. Stuttgart, 2011.

Von wegen Resilienz! Der Stress muss weg!

Wenn es darum geht, sich gegen Stress zu wappnen, stehen viele Experten mit vielen guten Ratschlägen parat. Einer davon ist Resilienz, wie z.B. kürzlich wieder hier im Harvard Business Review zu lesen war. Keine Frage, Fähikgeiten zur Stressbewältigung sind sicherlich sehr hilfreich. Doch reicht es wirklich aus, dass sich einzelne Menschen in dieser Hinsicht optimieren, um dem immer größer werdenden Stress gut zu begegnen? Oder ist nicht auch nötig, dass wir alle nach Kräften für allgemein stressfreie Rahmenbedingungen in unseren persönlichen, privaten, schulischen, beruflichen und öffentlichen Umfeldern sorgen?

Individuelle Erschöpfung vermeiden durch Gemeinsinn

Wenn Menschen das Gefühl haben, dass sie gemeinschaftlich an einer Aufgabe arbeiten, verringert sich sowohl ihre subjektive als auch die objektiv messbare Erschöpfung.“

Purps-Pardigol, Sebastian: Führen mit Hirn. Mitarbeiter begeistern und Unternehmenserfolg steigern. Frankfurt am Main, 2015

Und dazu passend die heutige Meldung auf tagesschau.de zum aktuellen World Happiness Report: „Was wirklich zählt“

Pep-Songs #12: Liga der gewöhnlichen Gentlemen: Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort

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https://www.youtube.com/watch?v=tUsmMQFVYaY

Arbeit ist, oh Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort
Arbeit ist, oh Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort

Heute Abend kam ich nach Haus
Und mache eine Dose auf
Stumpf und müde starr ich an die Wand
Und mir fällt auf, recht interessant
Das Wort, das die Deutschen lieben
Hat sechs Buchstaben und nicht sieben
Das Wort, das die Deutschen lieben
Hat sechs Buchstaben und nicht sieben

Arbeit ist, oh Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort
Arbeit ist, oh Arbeit ist ein Sechsbuchstabenwort

Hach ja… #65

“‘Men are most apt to kill or wish to kill when they feel overcome by meaninglessness.’ [Robert Jay Lifton]. In der Tat: aggressive Impulse scheinen nicht zuletzt dort zu wuchern, wo ein existentielles Vakuum vorliegt.“

Viktor E. Frankl
in: Der Mensch auf der Suche nach Sinn. Stuttgart: Herder, 1975.

 

Veranstaltungshinweis: Sprechstunde Depression und Burnout

Am Dienstag, den 20.3., findet am Max-Planck-Institut für Psychiatrie eine Sprechstunde Depression und Burnout statt: „Was Sie schon immer fragen wollten.“ Die Veranstaltungen am Max-Planck-Institut sind in der Regel sehr informativ und lohnenswert.

  • Wann: Dienstag, 20. März 2018, 18 Uhr 30 bis  20 Uhr
  • Wo? Max-Planck-Institut für Psychiatrie, Kraepelinstraße 2-10, 80804 München, Hörsaal
  • Wer? Dr. Bernhard Svejda & Dr. Samy Egli & Dr. Karolina de Valerio

Hier geht’s zur Ankündigung auf der Website des Max-Planck-Instituts.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Münchner Bündnis gegen Depression statt.

Und sie helfen doch: Über Antidepressiva

Was Antidepressiva angeht, so gehen manche Patienten einen langen, leidvollen Weg, bis sie richtig eingestellt sind. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie wirklich helfen (können), wie eine Studie (wieder einmal) beweist. Darüber berichtet zumindest der Guardian in einem (englischsprachigen) Artikel, auf den uns Franka aufmerksam macht (Danke!): The drugs do work: antidepressants are effective, study shows

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