LMU-Projekt: Wie depressive Eltern ihre Kinder schützen können
Die SZ berichtete über ein Projekt an der Münchenr Ludwig-Maximilians-Universität, das sich einem wichtigen Thema widmet: Wie depressive Eltern ihre Kinder schützen können.
Die SZ berichtete über ein Projekt an der Münchenr Ludwig-Maximilians-Universität, das sich einem wichtigen Thema widmet: Wie depressive Eltern ihre Kinder schützen können.
Der Mensch orientiert sich eben nicht nur mit Hilfe seines Verstands, seiner Kategorien, Theorien und Wertüberzeugungen in der Welt, sondern genauso mit seinen Empfindungen, seinen Ahnungen, seinen Emotionen und seinen Grundbefindlichkeiten eine Seite gegen die andere auszuspielen, halbiert den menschlichen Weltbezug.
Heinz Bude: Das Gefühl der Welt. Über die Macht der Stimmungen. München 2016
Auf Zeit Online fand sich neulich dieser lesenswerte Artikel über ein Thema, das unsereiner oft beschäftigt, nämlich wie Konflikte im Job krank machen können: Immer schön sachlich bleiben.
Wer sich immer schon mal gefragt hat, wie genau eigentlich die Diagnosen psychischer Erkrankungen sind, findet auf Spektrum.de einen lesenswerten Artikel: „Was ist normal, was ist psychisch krank?„
Weil wir gerade darüber sprechen:
Manchmal denk‘ ich ich tick‘ nicht richtig
Die Tagesschau berichtet hier über eine DAK-Studie, nachdem fast jeder zweite Schüler unter Stress leidet:
„Übelkeit, Kopfschmerzen oder Schlafprobleme – fast jeder zweite Schüler leidet einer neuen DAK-Studie zufolge unter Stress, Mädchen noch mehr als Jungs. Die Gründe sind vielfältig: hoher Leistungsdruck, schlechte Noten oder schlechtes Essen.“
„Bevor wir jemand anderen Gewalt antun, müssen wir uns selbst Gewalt antun, um uns dann als Opfer sehen zu können.“
Ralf Bongartz
Kahn, Oliver: Ich. Erfolg kommt von innen. München, 2008
Der Vorgang des Ausbrennens, des Burn-outs, ist ein komplexer, vielschichtiger Prozess, dessen Verlauf stark von den individuellen, den biologischen, aber auch den biografischen Voraussetzungen des einzelnen Menschen abhängig ist. […]
Der Schweizer Rundfunk berichtet über ein in der Schweiz vielleicht wegweisendes Urteil zur gerichtlichen Beurteilung von Burnout-Fällen, indem der klagenden Burnout-Patientin – zumindest teilweise – Recht gegeben wurde. Nach Ansicht des Gerichtst haftet der Arbeitgeber, wenn er seiner Fürsorgepflicht nicht nachkommt. Dies muss im Falle eines Rechtsstreits allerdings gut dokumentiert sein: „Bundesverwaltungsgericht stützt Opfer von Burnout„.
Die Arbeits- und Leistungsgesellschaft ist keine freie Gesellschaft. Sie erzeugt Zwänge. Die Dialektik von Herr und Knecht führt am Ende nicht zu jener Gesellschaft, in der jeder ein Freier ist, der auch zur Muße fähig wäre. Sie führt vielmehr zu einer Arbeitsgesellschaft, in der der Herr selbst ein Arbeitsknecht geworden ist. In dieser Zwangsgesellschaft führt jeder sein Arbeitslager mit sich. Die Besonderheit dieses Arbeitslagers ist, dass man Gefangener und Aufseher, Opfer und Täter zugleich ist. So beutet man sich selbst aus. Dadurch ist die Ausbeutung ohne Herrschaft möglich.
Byung-Chul Han: Müdigkeitsgesellschaft. Berlin 2016
Welchen Einfluss hat gute Führung auf die Gesundheit der Mitarbeiter? Hierzu findet sich auf ZDF heute ein lesenswertes Interview mit Gudrun Ahlers von der Techniker Krankenkasse: Gute Führung ist wichtiger als ein Rückenkurs.
Das Leistungssubjekt beutet sich selbst am effektivsten aus, wenn es sich für alles offen hält, wenn es eben flexibel ist. So macht es sich zum letzten Menschen.
Byung-Chul Han: Müdigkeitsgesellschaft. Berlin 2016
Hier der Hinweis auf einen hilfreichen Artikel zu einem Thema, das den meisten von uns vertraut ist: Wie man nach Rückschlägen raus aus der Grübelfalle kommt: Raus aus der Grübelfalle
Ein unangenehmes Symptom von Stresserkrankungen ist, dass sich Erkrankte oder Betroffene oft Dinge nicht mehr gut merken können. Das Gedächtnis und die Konzentration lassen spür- und merkbar nach. Woran liegt das. Hier ein Artikel, der die Hintergründe recht gut erläutert: Vergessen vor lauter Stress, geht das?