Du bist nicht allein #10
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Willy Brandt
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Willy Brandt
Viele von uns sind Lichtjahre vom Zustand des Flow entfernt. Doch nur weil es jetzt so ist, muss das nicht immer so sein. Was wir tun können, um uns dem Flow-Zustand zumindest anzunähern, beleuchtet dieser Artikel auf Spektrum.de: Komm in den Flow.
„Die Krise zu akzeptieren und nicht mehr damit zu hadern sowie der Mut, wirklich hinter die eigene Kulisse zu schauen und seine Verhaltensmuster zu hinterfragen, scheint für echte Genesung unverzichtbar zu sein.“
Kleinschmidt, Carola: Burnout – und dann? Wie das Leben nach der Krise weitergeht. München, 2016.
Wer sich beruflich neu orientiert, stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien Firmen wohl Bewerber aussuchen. Das ist natürlich auch eine Frage, die Personaler umtreibt. Ein lesenswerter Artikel zu dieser Frage fand sich kürzlich auf SPIEGEL ONLINE: „Management trifft Mensch: Der Bierfaktor im Bewerbungsgespräch„.
Unsereiner hat ja oft mit den negativen Auswirkungen von Stress zu kämpfen. Dabei hat Stress auch seine guten Seiten. Hierauf wurde kürzlich auf spiegel.de hingewiesen. Auch wenn der Artikel mit einem Titel überschrieben ist, der für viele von uns vielleicht momentan nicht so gut kommt, sei hier trotzdem darauf hingewiesen: „Her mit dem Stress„!
Wer Hilfestellungen zum guten Umgang mit Stress sucht, der wird z.B. in dieser Broschüre der Techniker Krankenkasse und oder auch im sonstigen umfangreichen Infomaterial auf der TK-Seite im Internet fündig: Was ist Stress?
Auf unserer Literaturseite finden sich dann auch darüber hinausgehende Hinweise.
Was braucht es für ein erfülltes Leben? Wer eine Antwort auf diese Frage möchte, findet in diesem lesenswerten Beitrag auf ze.tt einen wichtigen sachdienlichen Hinweis: „Laut Harvard-Studien brauchen wir genau eine Sache für ein erfülltes Leben„.
Wer darüber hinaus noch weitere Orientierungspunkte sucht, dem könnten übrigens diese Bücher weiterhelfen:
Seit inzwischen sechs Jahren findet in München die Woche für seelische Gesundheit statt. Veranstaltet wird sie federführend vom Münchner Bündnis gegen Depression und der Landeshauptstadt München. Das Programm ist meistens sehr vielfältig und interessant. Wer dabei sein möchte, notiere sich am besten schon einmal das Datum: 5. bis 10. Oktober.
Es herrscht ein fundamentales Missverhältnis zwischen dem Wesen der Realität in komplexen Systemen und der Art und Weise, wie wir über diese Realität denken. Um diese Fehlanpassung zu korrigieren, müssen wir als erstes die Vorstellung aufgeben, dass Ursache und Wirkung in Raum und Zeit dicht beieinanderliegen.
Senge, Peter M.: Die Fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation. Stuttgart 2011
Das erschöpfte, depressive Leistungssubjekt ist gleichsam von sich selbst zermürbt. Es ist müde, erschöpft von sich selbst, vom Krieg mit sich selbst. Ganz unfähig, aus sich herauszutreten, draußen zu sein, sich auf den Anderen hin, auf die Welt hin zu verlassen, verbeißt es sich in sich selbst, was paradoxerweise zur Aushöhlung und Entleerung des Selbst führt. Es verschleißt sich in einem immer schneller sich um sich selbst drehenden Hamsterrad.
Byung-Chul Han: Müdigkeitsgesellschaft. Berlin 2016
Wenn das Leben grad zu allem schweigt
Dir noch eine Antwort schuldig bleibt
Dir nichts andres zuzurufen scheint als nein
Es geht vorbei
Wenn der Sinn von allem sich nicht zeigt
Sich tarnt bis zur Unkenntlichkeit
Wenn etwas hilft mit Sicherheit, dann Zeit
Es geht vorbei, es geht vorbei
Hey
Sei nicht so hart zu dir selbst
Es ist OK wenn du fällst
Auch wenn alles zerbricht
Geht es weiter für dich
Hey
Sei nicht so hart zu dir selbst
Ein erhellender, tröstlicher, aufrüttelnder und also lesenswerter (englischer) Artikel zu unserem Thema findet sich auf der Website der Harvard Business Review: „Employee Burnout Is a Problem with the Company, Not the Person„
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Isaac Newton
Ich verstand nicht, warum sich einer umbringen wollte. Auch nach all den Wochen verstand ich es nicht.
Also, irgendwie verstand ich es schon, aber ich verstand nicht, dass es einer wirklich versuchte.
Traurig sein und sich umbringen wollen, das waren zwei ganz verschiedene Paar Stiefel.
Ich wusste, was Depressionen waren. Meine Mutter hatte es mir erklärt. Das war, wenn einer bloß noch dasaß. Oder lag. Und nichts mehr tun konnte. Normalerweise führte ein Gedanke zum nächsten. Aber wenn man Depressionen hatte, führte kein Gedanke irgendwohin. Er hörte einfach auf.
Ein Gehirn mit Depressionen, das war wie ein Fahrrad mit einem kaputten Tretlager. Man konnte strampeln, wie man wollte, aber man kam doch nicht vom Fleck.
Bov Bjerg: Auerhaus. München, 2015
Immer wenn ich erleuchtet bin, denke ich, na schön,
jetzt biste wieder erleuchtet, kann ja jeder seh’n
und sonst, was soll ich sagen, der Kosmos ist ok
aber immer dieses Verschmelzen, ich weiß wirklich nicht, ach nee.
Erleuchtet, erleuchtet, erleuchtet, ja toll,
ich weiß nicht, was die Gier nach Erleuchtung soll
Kahn, Oliver: Ich. Erfolg kommt von innen. München, 2008
Da wir nun mal keine „Herkulesse“ sind, werden wir mit dieser Einstellung an einen Punkt kommen, an dem wir dem permanenten Anforderungsdruck nicht mehr gewachsen sind. Wir werden uns überfordern. Wer so denkt, wird allerdings auch die Warnsignale überhören, die Körper und Geist vorsichtshalber eingerichtet haben. Es ist ein Kreislauf, verhängnisvoll wie bei Sisyphos, denn wer so denkt, hat es ja gerade gelernt, sich zu überwinden, also die Sicherheitsvorkehrungen und Warnschüsse zu ignorieren.