Du bist nicht allein #7
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Ben Stiller
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Ben Stiller
Sie haben nichts, was mich hier hält,
in ihrer erwachs’nen Welt.
Ich hab es wirklich oft versucht,
mich angestrengt und dann verflucht!
Jeden Tag zur Arbeit geh’n
die Zeit verinnt, um zu versteh’n
es ist leichter unglücklich zu sterben
als Ungeziefer loszuwerden.
Der beste Augenblick in deinem Leben
ist nicht morgen, sondern grade eben!
Wie kann man Menschen klarkommen, die man nicht mag? Auf ze.tt findet sich zu diesem Thema dieser lesenswerter Artikel.
„Die ständige Steigerung der Erwartungen, so daß das jeweilige Verhalten nie als befriedigend erlebt wird, entspricht der Unfähigkeit, irgend etwas zu einem Abschluss zu bringen. Das Gefühl, ein Ziel erreicht zu haben, wird vermieden, weil dadurch das eigene Erleben objektiviert würde, es würde eine Gestalt, eine Form annehmen und damit unabhängig vom Selbst Bestand haben.“
Richart Sennet: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität. Berlin 2008
Brennen manche von uns aus, weil sie zuviel zu geben bereit sind und nicht genug vor den Nehmern geschützt werden? Hier ein interessanter TED-Talk dazu von Adam Grant: Are you a giver or a taker?
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Winston Churchill
Auf SZ.de findet sich dieser lesenswerte Artikel zu einem Thema, das leistungsorientierte Menschen oft betrifft: Die Versagensangst: „Lampenfieber und die große Angst des Versagens„
Ich bin keine Maschine
Ich werde nicht funktionieren
Es geht nicht gut, ich bin keine Maschine
Du sagst mir: Wenn es so kalt ist draußen
Wenn die Bäume aussehen wie Skelette
Und es nicht mal echten Schnee gibt sondern nur diesen Graupel
Und Dein ganzer Körper steif ist von der Kälte
Auf ZEIT ONLINE findet sich ein interessanter Artikel, der das Thema Leistung und Ruhephasen beleuchtet: „Schlafmangel: Warum Unternehmen auf ausgeschlafene Mitarbeiter setzen sollten„.
Mit der Frage, wie man Gutes tun und gleichzeitig ein Ausbrennen verhindern kann, beschäftigt sich eine Podcast- und Artikel-Serie „Generosity Burnout“ der Harvard Business Review. In englischer Sprache.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt?
Jesus von Nazareth
Lk 9,26
I got bills I gotta pay
So I’m gonna work, work, work everyday
I got mouths I gotta feed,
So I’m gonna make sure everybody eats
I got bills!
Es hat schon ganz andere getroffen. Und aus denen ist auch noch was geworden. Zum Beispiel:
Oliver Kahn
Wie kommt es zu Burnout? Der Philosoph und Medientheoretiker Byung-Chul Han gibt in seinem sehr lesenswerten Essay „Burnoutgesellschaft“* ein paar Hinweise darauf. Z.B. indem er sich mit seinem Kollegen Richard Sennett auseinandersetzt:
„Die ständige Steigerung der Erwartungen, so daß das jeweilige Verhalten nie als befriedigend erlebt wird, entspricht der Unfähigkeit, irgend etwas zu einem Abschluss zu bringen. Das Gefühl, ein Ziel erreicht zu haben, wird vermieden, weil dadurch das eigene Erleben objektiviert würde, es würde eine Gestalt, eine Form annehmen und damit unabhängig vom Selbst Bestand haben.“
(Richard Sennett: Verfall und Ende des öffentlichen Lebens. Die Tyrannei der Intimität. Berlin 2008)
Byhung Chul Han dazu:
„Das Gefühl, ein Ziel erreicht zu haben, wird nicht absichtlich ‚vermieden‘. Vielmehr stellt sich das Gefühl, ein endgültiges Ziel erreicht zu haben, nie ein. Es ist nicht so, dass das narzisstische Subjekt nicht zum Abschluss kommen will. Vielmehr ist es nicht fähig, zum Abschluss zu kommen. Der Leistungszwang nötigt es dazu, immer mehr Leistung hervorzubringen. So kommt es nie zu einem ruhenden Punkt der Gratifikation. Es lebt permanent in einem Gefühl des Mangels und der Schuld. Da es letzten Endes mit sich konkurriert, versucht es sich selbst zu überholen, bis es zusammenbricht. Es erleidet einen psychischen Kollaps, den man ‚Burnout‘ nennt. Das Leistungssubjekt verwirklicht sich zu Tode. Sichverwirklichen und Selbstzerstörung fallen hier in eins.“
*Byung-Chul Han: Müdigkeitsgesellschaft. Berlin 2016
Sometimes we know, sometimes we don’t
Sometimes we give, sometimes we won’t
Sometimes we’re strong, sometimes we’re wrong
Sometimes we cry