Hach ja… #40
Die ‚Lösungen‘ von gestern sind die Probleme von heute.
Peter M. Senge
Die ‚Lösungen‘ von gestern sind die Probleme von heute.
Peter M. Senge
Wenn [ein] Verhalten als Symptom einer Krankheit oder von Besessenheit erklärt werden kann, so ändert dies zwar nichts an der […] Bewertung [eines spezifischen] Verhaltens, aber es ändert sehr wohl etwas an der Bewertung dessen, der dieses Verhalten zeigt. Er ist Opfer einer höheren Macht, und seine Mitmenschen fühlen sich eingeladen, sich mit ihm zu solidarisieren und gemeinsam gegen diese Macht zu kämpfen. Es werden Bündnisse […] geschlossen. Wird sein Verhalten hingegen als Ausdruck seiner eigenen, bösartigen Entscheidung interpretiert, so wird die Solidarisierung gegen ihn erfolgen, weil er nicht mehr als Opfer, sondern als Täter gesehen wird.
Simon, Fritz: Einführung in Systemtheorie und Konstruktivismus. Heidelberg, 2008.
‚Proaktivität‘ ist sehr häufig eine verdeckte Reaktivität. Wenn wir […] einfach nur aggressiver gegen den ‚Feind da draußen‘ vorgehen, dann reagieren wir – gleichgültig, ob wir das so bezeichnen oder nicht. Echte Proaktivität hat damit zu tun, dass man erkennt, was man selbst zu seinen Problemen beiträgt. Sie ist ein Ergebnis unseres rationalen Denkens, nicht unserer emotionalen Befindlichkeit.
Senge, Peter M.: Die Fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation. Stuttgart 2011
Das Systemdenken zeigt uns, dass es kein ‚Draußen‘ gibt und dass wir und dieses ‚Andere‘ Teile desselben Systems sind. Der Schlüssel ist unsere Beziehung zum ‚Feind‘.
Peter M. Senge
Sara macht uns auf den lesenswerten Artikel „Arbeiten, bis der Arzt kommt“ auf der Website Academics.de aufmerksam: Warum wird Burnout zur Volkskrankheit?
Irgendwann werden alle verschwunden sein
die jetzt auf der Erde leben.
Alle, ohne Ausnahmen
und dann wird es andere geben.
Die werden sich lieben, die werden sich hassen
und oft mit viel Blabla
Und manche werden wie immer fragen
wozu sind wir eigentlich da?
Als ob das so großartig wäre,
nach dieser Erkenntnis zu streben
„Als ob das das Einzige wäre, was im Leben zählt: voranzukommen.“
Frederik Backman: Ein man Namens Ove. Frankfurt am Main, 2015
Aggression ist kein Selbstzweck. […] Von anderen akzeptiert zu sein stellt […] nicht nur ein psychisches, sondern ein biologisches Grundbedürfnis dar. Wo Aggression stattfindet, geht es – direkt oder indirekt – immer um das Bemühen um gelingende Beziehung, um die Verteidigung einer Beziehung oder um eine Reaktion auf ihr Scheitern.
Aus: Joachim Bauer, Prinzip Menschlichkeit
Questions unfolding like books and their pages,
they just keep on turning for me
And I keep on asking why every question
Will somehow relate back to me
Oh, I was told by a knight of the sun
That wisdom could set people free
Be content in your questions
And may I just mention, you’re only a drop in the sea
Directions revolving, those questions I’m solving
But nobody hears what I say
My answers, unspoken, of sweetest emotion
Believe how it feels today, just believe how it feels today
Oh la la la la
La la la la la la la la la
Oh la la la la
La la la…
Oh I was told by a knight of the sun
That wisdom could set people free
Be content in your questions
But may I just mention
You’re only a drop in the sea
Only a drop in the sea
Oberbayern erhält einen einheitlichen psychiatrischen Krisendienst, an den sich Betroffene, Mitbetroffene oder Angehörige, aber auch Fachstellen wenden können.
Unter der einheitlichen Notrufnummer: 0180 655 3000 erhalten Sie hier täglich von 9 bis 24 Uhr Beratung und Unterstützung.
Der Krisendienst München wird in diese neue Organisation integriert. Der Landkreis München ist seit Juni angeschlossen, die Landkreise um München sowie Südost-Oberbayern folgen im Herbst.
Unter Mitgefühl stellen wir uns normalerweise einen emotionalen Zustand vor, der auf dem Interesse für andere Menschen beruht. Aber Mitgefühl ist auch von einem bestimmten Bewusstheitsgrad abhängig. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Menschen ganz von allein mehr Mitgefühl und Einfühlungsvermögen entwickeln, wenn sie mehr von den Systemen erkennen, nach denen sie handeln, wenn sie die wechselseitigen Zwänge besser begreifen.
Aus: Senge, Peter M.: Die fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation. Stuttgart, 2011.
Radelnd ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen setzen! Im Rahmen der bundesweiten MUT-TOUR-Staffelfahrt findet
statt. Interessierte, Rad-Begeisterte und Firmen- oder Vereins-Teams mit oder ohne Depressionserfahrung sind herzlich eingeladen.
Der Treffpunkt ist aktuell noch offen. Anmeldung und Programm: hier.
Hier der Hinweis auf ein gutes Informationsangebot des Münchner Bündnis‘ gegen Depression. Eine EX-IN-Genesungsbegleiterin steht als Ansprechpartnerin für Fragen und Anliegen im Zusammenhang mit Depression zur Verfügung:
Infotelefon „Von Betroffenen für Betroffene“
089 54 04 51 20
Freitags von 11 bis 12 Uhr
Hier der Hinweis auf das lesenswerte, offene und ehrliche Statement der amerikanischen Schauspielerin Kristen Bell zu ihrer Angst- und Depressionserkrankung:
I’m Over Staying Silent About Depression